Der Nahost-Konflikt

Der Nahost-Konflikt

Das Wissen der Jugendlichen über den Nahostkonflikt ist meistens auf Vorurteile und Halbwissen begrenzt. Deswegen entwickeln sie in vielen Fällen eine eindimensionale oder einseitig orientierte Meinung darüber. Dieser Workshop bietet ein unmittelbares Lernerlebnis durch israelische und palästinensische ModeratorInnen. Sie beschäftigen sich mit verschiedenen Arten und Methoden der Kommunikation, die auf den Konflikt eskalierend oder deeskalierend wirken können.

Bildungsperspektiven für Jugendliche

FORUM - Young Migrant Talents

Individuelle Begabtenförderung für gesicherte Zukunftspläne und mehr Integration

FORUM - Young Migrant Talents Berlin unterstützt begabte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund und deren Familien. Angesprochen werden Jugendliche von Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien und Berufsschulen zwei Jahre vor deren angestrebtem Schulabschluss in der Phase des Übergangs in Ausbildung, Weiterbildung und Beruf.

Workshops für Jugendliche

Forum Religion

In diesem Workshop werden erste Begegnungen und Eindrücke mit den Religionen vermittelt. In drei bis vier Kleingruppen haben die SchülerInnen in einer Art Stationenlauf die Möglichkeit, jeweils mit einem muslimischen, einem jüdischen und zwei christlichen (konfessionell aufgeteilt) Vertretern zu sprechen.

Christliches Leben in Berlin

Das Christentum erscheint vielen als nur allzu bekannt, ist es doch die Grundlage für viele staatliche Feiertage und Feste. Auch die Kirchengebäude sind in der Stadt sehr präsent und prägen das allgemeine Stadtbild. Neben dieser christlichen Verankerung in unserer Kultur gibt es aber oftmals ein breites Unwissen und Halbwissen über die christliche Religion.

Jüdisches Leben in Berlin

Einblick in jüdisches Denken und Leben. Die Vielfalt heutigen jüdischen Lebens in der Stadt entdecken. Mit Besuch einer Synagoge und einem Rundgang durchs Scheunenviertel.

Muslimisches Leben in Berlin

Historische, wirtschaftliche und kulturelle Wandlungsprozesse führten dazu, dass der Islam als Glaubensgemeinschaft in Deutschland immer mehr an Bedeutung gewinnt. Trotzdem gibt es in der Gesellschaft ein hohes Maß an Vorurteilen, so genanntem Halbwissen und falschen Vorstellungen gegenüber dem muslimischen Glauben. Das führt oft zu Konflikten und Auseinandersetzungen im Alltag. 

Alltag und Festtag in den Religionen

Auf den ersten Blick scheint der alltägliche Tagesablauf oftmals nicht viel mit Religion zu tun zu haben, vor allem nicht für Personen, die keiner religiösen Glaubensgemeinschaft angehören. Doch Vieles von unseren kulturellen Prägungen beruht auf religiösen Einflüssen, angefangen bei Essgewohnheiten über den Jahreskreis und Festkalender bis hin zu religiösen Motiven in Film und Fernsehen, der Werbung, in Kunst und Literatur.

Projekttag "Jüdisches Museum"

Dieser Workshop gibt eine Einführung in das Jüdische Museum Berlin, seine Architektur und die Geschichte des deutschen Judentums. Er vermittelt einen ersten Eindruck von der imposanten Architektur des Museums und der großen Ausstellung und lädt zu weiteren Entdeckungen und Besuchen im Museum ein.

Taste of Heaven – Religionen erschmecken

Jede Religion hat ihren eigenen Geschmack, der durch bestimmte Gerichte, Essgewohnheiten und  Speiseregeln vermittelt wird. Sie beruhen oftmals auf einer langen Tradition und haben vielfältige Hintergründe, die teils mit den Heiligen Schriften und Riten der Religionen zusammenhängen, teils regional geprägt und kulturell beeinflusst sind.

Kunst in den Religionen – Graffiti und Kalligrafie

Kunst ist von alters her ein wichtiges Ausdrucksmittel in den Religionen. In Bildern, Symbolen und Schriftzeichen wurden zentrale religiöse Inhalte zum Ausdruck gebracht. Die Religionen haben dabei unterschiedliche Besonderheiten und charakteristische Kunstformen herausgebildet.

Bilder im Kopf – Bilder in der Hand

In diesem Workshop soll eine zentrale Erzählung, die in allen drei abrahamitischen Religionen eine bedeutende Rolle spielt, im Mittelpunkt stehen und erarbeitet werden. Die Besonderheit der Konzeption liegt darin, dass die Erzählung nicht nur kognitiv erfasst wird, sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet werden, sondern dass sie auch im wahrsten Sinne des Wortes Gestalt gewinnt, indem die Teilnehmer die zentralen Elemente der Erzählung als Tonfiguren modellieren und später dann bemalen und glasieren.

Wer früher stirbt, ist länger tot – Sterben und Tod in den Religionen

Sterben und Tod sind elementare Grunderfahrungen, mit denen alle Menschen im Laufe ihres Lebens konfrontiert werden. Sterben und Tod sind Teil des menschlichen Kreislaufes von Werden und Vergehen. Angesichts des Todes eines nahe stehenden Menschen verändert sich vieles im eigenen Leben, alte Gewissheiten fallen weg und existentielle Fragen brechen auf. Die Religionen versuchen, Antworten darauf zu geben.

Typisch Mann? Typisch Frau? – Zum Verhältnis der Geschlechter in den Religionen

In diesem Workshop geht es um den ambivalenten Einfluss der Religionen auf die Entwicklung von Geschlechterrollen. Entwicklungsprozesse zur Identität, wie z.B. Religionsfindung/-festigung/-abwendung und die Entwicklung der sexuellen Identität, verbunden mit einer Auseinandersetzung mit einer oder mehreren Geschlechterrollen, finden zu einem großen Teil im Jugendalter statt.

Locations of Friends – Architektur der Götter

Welche Wirkung haben Gebäude auf Menschen? Welche Stimmungen und Gefühle lösen sie aus? Welche Möglichkeiten zur eigenen Entfaltung bieten sie, welche verbauen sie? Mit diesem Workshop wollen wir Jugendliche mit allen Sinnen an die Bedeutung speziell von religiöser Architektur heranführen. Die eigene Wahrnehmung und die damit verbundenen Gefühle und Stimmungen stehen im Mittelpunkt: Wie wirkt der sakrale Raum auf mich?

Migration weltweit / Leben in der Illegalität

Wanderungsbewegungen gab und gibt es zu jeder Zeit und auf der ganzen Welt. Die Gründe sind meist unfreiwilliger Natur. Viele Menschen, die nach Deutschland kommen, erhalten keinen offiziellen Aufenthaltsstatus und werden in die Illegalität abgedrängt. Hunderttausende von Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere leben allein in Berlin, unter ihnen Kinder und Jugendliche. „Selbstverständliche“ Dinge wie Wohnen, Arbeiten und medizinische Versorgung stellen oft unüberwindliche Hürden dar.

Ausbildung für Jugendliche

Interreligiöses Konflikttraining

Konflikte mit einer (inter-)religiösen Thematik werden gesellschaftlich seit einigen Jahren verstärkt wahrgenommen und medial verarbeitet. Dies geschieht nicht immer auf eine angemessene, konstruktive Weise. Oftmals werden dabei Stereotype verfestigt. Nicht immer werden jedoch die dahinter liegenden Themen erkannt und bearbeitet. Denn religiöse Themen können auch als Folie dienen für andere Konfliktfelder.

Bildungsangebote für Erwachsene

Fortbildungen für Erwachsene

Wir bieten ein breites Spektrum an Fortbildungen zu interreligiösen und interkulturellen Themen auch für MultiplikatorInnen wie LehrerInnen, ErzieherInnen, AusbilderInnen, SozialpädagogInnen etc. an.

Diese können thematische Schwerpunkte zu jeweils einer Religion beinhalten, verschiedene Querschnittsthemen wie bspw. Religion und Essen, den Festkalender der Religionen betreffen oder auch zu speziellen Einzelthemen sein.

 
Die Wille Evangelischer Kirchenkreis